Am Samstag, den 6. Juni 2026, waren wir mit einem Infostand auf dem Stadtteilfest Sankt Pieschen in Dresden-Pieschen vertreten und haben dem Stadtteilverein Pro Pieschen e.V. in einem Live-Interview Rede und Antwort zum Thema Bürgerenergie gestanden.
Das Fest: Sankt Pieschen – Nachbarschaft zum Anfassen
Vom 5. bis 7. Juni 2026 verwandelte sich der Dresdner Stadtteil Pieschen wieder in ein großes Nachbarschaftsfest. Das Stadtteilfest Sankt Pieschen ist kein gewöhnliches Stadtfest: Es lebt vom Miteinander, von Hinterhöfen und Straßenecken, von Musik, Kleinkunst und echten Gesprächen unter Nachbarinnen und Nachbarn.
Organisiert wurde es vom gemeinnützigen Verein sankt pieschen e.V.. Auf vier Bühnen rund um den Konkordienplatz, die Oschatzer Straße, die Rosa-Steinhart-Straße und weitere Plätze im Viertel gibt es jede Menge Livemusik, Kunsthandwerk, Kinderprogramm, Kulinarisches und Vereinsangebote aus dem Stadtteil. Anders als viele Großveranstaltungen stellt Sankt Pieschen nicht den Konsum, sondern das gemeinsame Erleben des Stadtteils in den Mittelpunkt – und genau das ist auch unser Ansatz als Genossenschaft. Auf der Bühne des Pro Pieschen e.V. sprachen wir gemeinsam mit Roswitha Maul vom Zentralwerk und der Schülerin Lena Neumann mit der Vorsitzenden Heidi Geiler über unser Projekt NEOS Solar 10 sowie über unsere Unterstützung eines Schülerprojekts am Gymnasium Dresden-Pieschen.



Gemeinschaftliches Engagement: Ein Verein, zwei Genossenschaften, eine Idee
Was egNEOS mit dem Zentralwerk und mit Pro Pieschen e.V. verbindet, ist mehr als ein gemeinsames Projekt: Es ist die Überzeugung, dass ein lebenswerter Stadtteil von seinen Bewohnerinnen und Bewohnern selbst gestaltet werden muss – von unten, gemeinsam, mit langen Atem. Genossenschaften sind dafür ein bewährtes Modell: demokratisch, lokal verwurzelt und auf Dauer angelegt.
Beteiligung von unten: Schülerinnen und Schüler entwickeln eigenes Solarprojekt
Im Rahmen einer Projektarbeit zum Thema Nachhaltigkeit stellten Lernende am Gymnasium Dresden-Pieschen Potenziale zur Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks der Schule fest, darunter auch die Versorgung mit Solarstrom vom eigenen Dach. Um die Möglichkeiten zu prüfen, auf der Schule eine PV-Anlage zu installieren, kamen sie auf egNEOS zu. Wir vermittelten den Schülerinnen und Schülern den Kontakt zur Dresdner Firma Solarwatt, die sich sofort bereit erklärten, zu helfen. Nach einer Dachbegehung vor Ort wurde eine Vorplanung erstellt, zu deren Übergabe in die Räumlichkeiten des Unternehmens eingeladen wurde. So konnten sich die Jugendlichen davon überzeugen, wie die Arbeit bei Solarwatt abläuft. Im nächsten Schritt könnte ein Statiker beauftragt werden, die Tragfähigkeit des Daches mit den Lasten der PV-Anlage abzugleichen – und bestenfalls eine Freigabe zu erteilen. Wir sind gespannt und unterstützen das Vorhaben gern weiter.